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Year of foundation 1919
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Company Profile
Firmenprofil
Die Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG wurde 1919 durch Richard Pflaum in München gegründet und hat sich vor allem aufgrund der Verdienste der Verlegerin Frau Beda Bohinger zum führenden Fachverlag für Physiotherapie, Naturheilkunde, Beleuchtungs- und Elektrotechnik und Ernährungshandwerk entwickelt. Das Verlagsprogramm umfasst heute Fachzeitschriften, Fachbücher, Formulare, elektronische Medien und Internet- Portale für die entsprechenden Berufsgruppen.
Dem Gründungsjahr 1919 folgten politisch und wirtschaftlich wechselvolle Zeiten, durch die der Verlag erfolgreich geführt wurde. Das Schwergewicht legte Richard Pflaum schon damals auf Zeitungen und Zeitschriften, wobei er geschickt zwischen Altüberkommenem und Neuartigem abzuwägen wusste. So verlegte er neben den Zeitschriften Alm und Weide und Die Torfwirtschaft auch Die Wasserkraft sowie Licht und Kraft – Veröffentlichungen, die vor 80 Jahren alles andere als selbstverständlich waren. Der zweite Weltkrieg mit seinen Folgen unterbrach zunächst die geschäftlichen Verbindungen.
Nach Ende des Krieges entstand mit der Lizenznummer 172 der US-Militärregierung 1946 der neue Pflaum Verlag. Anfang einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte in der deutschen Medienlandschaft und Beispiel für den Aufbauwillen dieser Unternehmergeneration. Mit 19 regelmäßig erscheinenden Publikationen auf den Gebieten der Medizin, der Verwaltungspraxis, der Kundenbetreuung sowie des Gewerbes und des Handwerks war der Pflaum Verlag der größte bayerische Zeitschriftenverlag.
Product Information Product Categories Product
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Trade literature
Specialist books 3 Products
Specialist journals
Publishing houses
Product Information of Product Category Specialist books Klappsches Kriechen heute – es klappt! 21.08.2009
Das KLAPPsche Kriechverfahren gehörte im letzten Jahrhundert zum Standard der konservativen Behandlung bei Kindern und Jugendlichen. Indikationen waren Störungen der Haltung und Deformitäten der Wirbelsäule, insbesondere die Skoliose. In den letzten drei Jahrzehnten wurde das Kriechverfahren verdrängt, zum Teil vergessen – zu Unrecht!
Dieses Buch vermittelt einen Einblick in die Entstehungszeit des Kriechverfahrens, in die Wirkungsweise und die Etablierung der Methode, es zeigt aber auch auf, dass das Verfahren Änderungen erfuhr, um in seiner Wirkung den heutigen Behandlungsstrategien zu entsprechen.
Vorgestellt werden die KLAPPschen Kriechübungen in Wort und Bild, außerdem als bewegte Bilder auf DVD – die Technik macht dies möglich. Damit wird einerseits allen interessierten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, auch denen, die es werden wollen, Anleitung zum Lernen und Lehren geboten, andererseits erhalten die jungen „Patienten“ effektive Hilfe beim Lernen und beim selbständigen Üben zu Hause.
Das Besondere dieses Buches: Es ist das Ergebnis einer Projektarbeit, durchgeführt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Die große Begeisterung, auch seitens der mitwirkenden „Patienten“, hat über manchmal mühevolle Arbeitsphasen hinweg getragen zu einem Resultat, das Schule machen könnte!
Komplexbewegung gegen Einseithaltung 21.08.2009
Die Autorin lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Einseitigkeit unserer Alltagsmotorik. Die Folgen sind den meisten nicht unbekannt: Verspannungen, Schmerzen, Abnützungszustände. Die Ursachen müssen wir uns erst bewusst machen, häufig liegen sie in unseren alltäglichen „Lieblingshaltungen“, wie dem „Einbeinstand“, „Einpositz“, „Einseit-blick“, „Rundrücken“ etc. Fehlhaltungen werden so eingeübt und sind schließlich unsere schmerzhaften täglichen Begleiter. Besonders in Phasen physischer und psychischer Belastung können wir uns ihnen kaum mehr entziehen.
Das vorliegende Therapiekonzept, das sich an Patienten und Therapeuten gleichermaßen wendet, setzt bei den Ursachen an. Das Plädoyer der Autorin lautet: Mobilisieren – Koordinieren – Zentrieren – Stabilisieren – Entlasten. Als Orientierungsmitte und allzeit verfügbares Übungsgerät benützt sie den Türrahmen. In ihm lassen sich die schmerzver-ursachenden Fixierungen ergründen, unterbrechen und abbauen durch entlastende Positionen und Bewegungsbahnen. Mit Hilfe diagonaler Bewegungsmuster, vor allem durch die gegenseitige Verstärkung von Armen, Beinen, Kopf und Rumpf wirkt diese Methode gezielt in den jeweiligen Problembereichen.
Treffende Karrikaturen helfen beim Wiedererkennen eigener schmerzbringender Gewohnheiten und motivieren dazu, sich im Türrahmen gegen den Schmerz zu stellen. Die Übungen sind auch für Nicht-Therapeuten leicht nachzuvollziehen.
Rehabilitieren mit Gehirn 21.08.2009
Die Theorie, die hinter jeder Rehabilitationsbemühung steht, muss die Prinzipien der therapeutischen Übung definieren, aber auch Hypothesen aufstellen über die bestmögliche Analyse, Interpretation und Prognose der Pathologie. Die vorliegende Sammlung von Fachbeiträgen will diesem Anspruch gerecht werden mit dem Ziel, anhand einer kohärenten Interpretation der Pathologie die am besten geeigneten Rehabilitationsinstrumente zu erkennen und die Zusammenhänge zwischen Pathologie und motorischer Beeinträchtigung zu erforschen.
Ausgehend von einer Interpretation der Pathologie, die von der traditionellen klinischen, neurologischen oder orthopädischen Sichtweise deutlich abweicht, wird hier also ein neuer therapeutischer Ansatz vorgestellt. Denn die Beurteilung eines Patienten durch einen Therapeuten, der einen Rehabilitationsplan erstellen soll, ist notwendigerweise eine ganz andere als die des Chirurgen oder Neurologen, die die operative oder medikamentöse Behandlung verordnen, muss diese aber natürlich mitberücksichtigen.
Zahlreiche praktische Beispiele für die so entwickelten Kognitiv-therapeutischen Übungen nach Perfetti illustrieren den Erfolg und die Anwendungsbreite in der neurologischen und orthopädischen Rehabilitation.