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info@afreeze.com
Manufacturers
Company Figures
Number of employees 1-19
Year of foundation 2008
Area of business Electronical Equipment / Medical Technology
Company Profile
AFreeze GmbH
AFreeze entwickelt Kryotechnologie zur Therapie von Herzrhythmusstörungen. Ausgangspunkt ist die Verwertung der Erfindung eines Herzkatheters zur Behandlung der häufigsten Herzryhthmusstörung, dem Vorhofflimmern. Die englische Bezeichnung für Vorhofflimmern ist Atrial Fibrillation (AF). Die Therapie von AF durch Schockgefrieren führt zur Marke AFreeze.
Das Unternehmen wurde 2005 gegründet. Das langfristige Unternehmensziel ist die Etablierung eines Unternehmens mit einem kompletten Produktportfolio für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Kryoablation.
AFreeze verknüpft als Kompetenzzentrum für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Kryotechnologie die technische Entwicklung, Erprobung und klinische Anwendung von Medizinprodukten. Durch ein breites Netzwerk kann Forschung und Entwicklung auch als Dienstleistung für Unternehmen in der Medizintechnik angeboten werden.
Product Information Product Categories Product
Information
Cryotherapy / Cryosurgery equipment 3 Products
Product Information of Product Category Cryotherapy / Cryosurgery equipment Für die Katheterablation im linken Vorhof gibt es verschiede 20.08.2009
1. Isolation der Mündung der Pulmonalvenen
2. Isolation der Mündung der Pulmonalvenen und Teilung des linken Vorhofs in mehrere, elektrisch voneinander isolierte Segmente durch zusätzliche Verödungslinien um die Ausbreitung von Vorhofflimmern zu verhindern
Die reine Pulmonalvenenisolation ist nur bei Patienten mit anfallsartigem Vorhofflimmern zielführend. Die Erfolgschancen liegen derzeit bei 70 – 80%. In einigen Fällen wird eine zweite Behandlung notwendig, in anderen kann das Vorhofflimmern zwar nicht gestoppt werden, jedoch sprechen die Patienten nach der Ablation wieder gut auf Rhythmusmedikamente an, die vorher keine Wirkung mehr gezeigt hatten.
Bei länger bestehendem Vorhofflimmern ist zusätzlich zur Pulmonalvenenisolation eine Segementierung des linken Vorhofes mit langen Verödungslinien erforderlich. Es handelt sich hierbei um eine langwierige Prozedur mit einer Erfolgsaussicht von unter 50%. Wesentliche Ursache für diese nur sehr bescheidenen Erfolge ist, dass derzeit noch keine Herzkatheter verfügbar sind, die eine effektive und verlässliche Herstellung dieser langen Verödungslinien ermöglichen.
Katheterablation 20.08.2009
Die Behandlung von schnellen Herzrhythmusstörungen (Tachykardien) mittels Katheter, die sogenannte Katheterablation, ist für viele Formen von Tachykardien heute schon eine Standardtherapie. Die stellt die einzige Möglichkeit dar, einen Patienten von seinem Herzrasen zu kurieren, während Medikamente es lediglich unterdrücken. Die Erfolgsquoten liegen bei der Behandlung von Vorhofflattern, AV-Knoten Reentry-Tachykardien oder WPW-Syndrom bei über 90%. Daher ist die Katheterablation bei diesen Formen von Herzrasen mittlerweile die Therapie erster Wahl, zumal Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen oftmals auch nicht ungefährliche Nebenwirkungen haben.
Vorhofflimmern ist die weitaus häufigste Herzrhythmusstörung. Die Erfolgsaussichten einer Katheterablation sind bei Vorhofflimmern derzeit leider nicht befriedigend, weswegen die Katheterablation hier (noch) nicht die Therapie erster Wahl ist.
Therapie mit der Katheterablation 20.08.2009
Viele der bei einer elektrophysiologischen Untersuchung diagnostizierten Herzrhythmusstörungen können durch eine Katheterablation behandelt werden.
Die Bewegung des Herzmuskels wird vom Reizleitungssystem gesteuert. Es besteht aus spezialisierten Herzmuskelzellen, die das Herz wie elektrische Kabel durchziehen. Elektrische Impulse werden vom Sinusknoten (der körpereigene, natürliche Schrittmacher im rechten Vorhof) über den Vorhof-Kammer-(AV)-Knoten und das His’sche Bündel auf die Herzkammern übertragen. Die Muskeln verkürzen sich und der Herzmuskel zieht sich zusammen (Systole). Dieser Ablauf kann durch angeborene zusätzliche (akzessorische) Leitungsbahnen zwischen Vorhöfen und Kammern gestört sein (z. B. WPW Syndrom). Tachykardien können aber auch durch Herzmuskelzellen, die einen Herd bilden und anfallsartig rasche elektrische Impulse bilden, verursacht werden.
Mit Hilfe eines speziellen Katheters wird der Ursprung des Herzrasens lokalisiert und das Herzmuskelgewebe in diesem Bereich verödet. Das verödete Gewebe vernarbt später. Nach der Katheterablation wird zur Kontrolle noch einmal versucht, die Tachykardie auszulösen. Dies kann entweder durch gezielte Stimulation mit dem Herzkatheter erfolgen oder aber mit bestimmten Medikamenten, die intravenös gespritzt werden. Die Ablation wird beendet, wenn die Rhythmusstörung nicht mehr provozierbar ist.
Nach der Katheterablation werden die Katheter aus dem Herzen entfernt und die Stellen, an denen die Katheter in die Venen geschoben wurden, mit einem Druckverband versorgt.
Seit einigen Jahren wird neben der Katheterablation mit Hochfrequenzstrom auch die Ablation mit Kälte, die sog. Cryo-Ablation durchgeführt. Über eine dünne Zuleitung wird flüssiges Gas an die Spitze des Katheters geleitet. Dort friert der Katheter am Gewebe an. Dieses Festfrieren hat den Vorteil, dass der Katheter während der Ablation nicht verrutschen kann. Durch Temperaturen von bis zu -80° C wird eine permanente Gewebeverödung erreicht.
Die Cryo-Ablation hat im Vergleich zur Anwendung von Hochfrequenzstrom einige Vorteile:
1. Die Anwendung der Cryo-Ablation ist absolut schmerzfrei.
2. Der Katheter kann während der Verödung nicht verrutschen.
3. Mögliche Gewebeschrumpfungen mit Einengungen von Blutgefäßen, wie sie nach der Hochfrequenzstrom Katheterablation bei Vorhofflimmern an den Lungenvenen im linken Herzvorhof in Einzelfällen beobachtet wurden, treten nach der Kälteablation nicht auf.
Welche Rhytmusstörungen können mit der Katheterablation behandelt werden?
Heuzutage können sowohl Tachykardien aus den Vorhöfen als auch den Kammern mit der Katheterablation behandelt werden. Die Erfolgsquoten variieren je nach Form der Tachykardie. Wie bereits erwähnt, können Patienten mit WPW-Syndrom, AV-Knoten Reentry-Tachykardien, AV-Knoten-Tachykardien sowie Vorhofflattern mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von über 90% durch eine Katheterablation geheilt werden. Auch bei der Katheterablation von Kammertachykardien sind Erfolgsraten von bis zu 90% möglich, vorausgesetzt, der Patient hatte keine weiteren Herzerkrankungen. Liegt eine Herzerkrankung vor, liegen die Erfolgschancen lediglich bei 50%. Patienten mit einer strukturellen Herzerkrankung profitieren bei Kammertachykardien daher meistens mehr von der Implantation eines Defibrillators.